headEuroazjaAmPn Niemi9

 

Fast um Mitternacht, aber immer noch am Samstag, dem 19. Januar, traf die Muttergottes mit ihrem Life Mobil in Villanueva de la Jara in der Provinz Cuenca ein.

Trotz der Verzögerung bei der Einreise in die Stadt warteten bis zu sechs Polizeiautoeskorten auf die Gottesmutter. Auch an allen Stadtkreuzungen sorgte die Polizei für Ordnung. Beleuchtet von Life Mobile mit seinen Fahnen und der mysteriös blinkenden Ikone der Muttergottes, sah es großartig aus und war von weitem sichtbar.

Die Nacht verbrachte die Muttergottes im Kloster St. Anna bei den Karmelitinnen. Trotz der definitiv späten Stunde wartete eine Menschenmenge von etwa 200 Menschen in der Kapelle. Pfarrer Jesús Muñoz begrüßte die Muttergottes und leitete das Gebet für die Verteidigung des Lebens. Es gab die Ausstellung des Allerheiligsten Sakraments und das Beten des Rosenkranzes zur Verteidigung des Lebens und der Familie. Die Gläubigen beteten bis 01:30 Uhr nachts, aber später ließen die Karmelitinnen die Muttergottes nicht allein und beteten vor Ihr bis zum Morgen.

Am Sonntag um 9 Uhr wurde die Heilige Messe gefeiert, an der über 200 Menschen teilnahmen. Die einzelnen Gebete der Gläubigen vor der Ikone dauerten bis 16.30 Uhr.

In einer feierlichen Prozession wurde die Ikone von Tschenstochau durch die zentralen Straßen der Stadt zur Basilika geführt. Diese alte gotische Kirche beherbergte jedoch nicht die ganze Gemeinde und viele mussten auf der Straße vor der Basilika bleiben. Während der Festrede sprach eine in Wadowice geborene Polin, die in Villanueva de la Jara wohnt, weil sie einen Spanier geheiratet hat. Sie zeugte von der großen Bedeutung der Ikone Unserer Lieben Frau von Tschenstochau für Polen und ihren Einwohnern.

Die Bürgermeisterin der Stadt sprach in ihrer Rede im Namen Allen, dass die Einwohner von Villanueva de la Jara Christus treu sind und bekrätigte, dass Spanien und Europa christliche Wurzeln haben. Die Bürgermeisterin überreichte auch ein Geschenk des Stadtrates, eine Gedenktafel, die an den Besuch der Muttergottes von Tschenstochau in dieser Stadt erinnert.

Über 600 Menschen nahmen an dem feierlichen Umzug durch die Straßen der Stadt teil, begleitet von einem Orchester. (die Stadt hat etwa 2.000 Einwohner).

Am Abend um 18 Uhr fuhr die Muttergottes in der Ikone von Częstochau in ihrem wunderschön beleuchteten "Life Mobil" in Richtung Cuenca ab. Jedoch gabte es noch einen Zwischenstopp beim Altersheim „El Parador“. Ältere Bewohner begrüßten die Gottesmutter sehr aufgeregt mit ihren Gedichten. Es war ein sehr berührendes und schönes Treffen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.